Zum Inhalt springen
Leistung · PITCH KLAR

Kernbotschaft entwickeln, die hängen bleibt

Pitch & Close entwickelt mit dir die Kernbotschaft deines Angebots: eine Hauptaussage aus Kundensicht, drei Nutzenargumente, ein Claim-System und zwei Storyline-Ansätze für deine Präsentation. Das Ergebnis ist die Grundlage für jede Vertriebspräsentation, jeden Pitch und deine Website – und der wirksamste erste Schritt, wenn dein Vertrieb nicht dieselbe Geschichte erzählt.

Eine Marke von NEOP · für Unternehmen in ganz Deutschland

Fachsprache wird Kundensprache

So klingt der Unterschied

Eine Kernbotschaft beschreibt nicht, was du anbietest, sondern was sich für den Kunden verändert. Vier typische Übersetzungen:

So klingt es oft„Wir sind ein ganzheitlicher Anbieter modularer IT-Infrastrukturlösungen.“

So versteht es der Kunde„Ihre IT soll funktionieren, ohne dass Ihr Team ständig Feuer löschen muss.“

So klingt es oft„Wir bieten maßgeschneiderte Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

So versteht es der Kunde„Wir finden die Stellen, an denen Ihr Betrieb jeden Monat Geld verliert.“

So klingt es oft„Unsere Software integriert sich nahtlos in bestehende Systemlandschaften.“

So versteht es der Kunde„Ihr Team arbeitet am Montag weiter wie gewohnt – nur ohne doppelte Dateneingabe.“

So klingt es oft„Höchste Qualität ist für uns selbstverständlich.“

So versteht es der Kunde„Wenn bei Ihnen etwas ausfällt, wissen Sie, wen Sie anrufen – und der nimmt ab.“

Beispiele zur Veranschaulichung, keine Kundenzitate. Sie stehen in der Sie-Form, weil so viele Unternehmen ihre eigenen Kunden ansprechen.

Ablauf

So entwickeln wir deine Kernbotschaft

Sechs Schritte von allem, was ihr sagen könntet, zu dem einen Satz, den der Kunde weitererzählt.

  1. 01

    Kundenblick

    Wir sprechen mit Vertrieb und Geschäftsführung und klären, wen ihr überzeugen wollt und woran dieser Mensch Entscheidungen misst.

    ErgebnisGesprächsprofil, Kaufmotive, Einwände

  2. 02

    Verdichten

    Aus allem, was ihr sagen könntet, filtern wir das, was der Kunde hören muss.

    ErgebnisHauptaussage in einem Satz

  3. 03

    Begründen

    Wir stellen die Hauptaussage auf drei Nutzenargumente, die sich jeweils belegen lassen.

    ErgebnisDrei Nutzenargumente mit Belegen

  4. 04

    Formulieren

    Wir entwickeln Claim-Optionen und prüfen sie an echten Gesprächssituationen.

    ErgebnisClaim-System

  5. 05

    Erzählen

    Wir legen zwei Storyline-Ansätze vor, mit denen sich die Botschaft im Termin erzählen lässt.

    ErgebnisZwei Storylines, Pitch-Skript

  6. 06

    Prüfen

    Drei fachfremde Personen sollen den Nutzen danach korrekt wiedergeben können. Erst dann ist die Botschaft fertig.

    ErgebnisGeprüfte Kernbotschaft

Passung

Für wen das passt – und für wen nicht

Passt, wenn

  • dein Vertrieb unterschiedliche Geschichten erzählt
  • ein neues Angebot oder ein neuer Markt ansteht
  • du die Präsentation danach selbst bauen willst
  • Website und Präsentation nicht dasselbe sagen

Passt nicht, wenn

  • eure Botschaft geprüft ist und du nur Gestaltung brauchst
  • niemand mit Entscheidungsbefugnis Zeit für die Klärung hat
  • du einen Werbeslogan für eine Kampagne suchst
Häufige Fragen

Was Menschen über Kernbotschaften fragen

Ehrliche Antworten – auch wenn du nie mit uns arbeitest.

Eine Kernbotschaft ist der eine Satz, den ein Kunde nach deiner Präsentation weitererzählen soll. Sie beschreibt nicht, was du anbietest, sondern was sich für den Kunden verändert. Eine gute Kernbotschaft ist kurz, konkret und für Technik, Einkauf und Geschäftsführung gleichermaßen verständlich – und sie lässt sich mit drei Argumenten belegen.

Die Kernbotschaft ist die inhaltliche Aussage, meist ein ganzer Satz. Der Claim ist ihre verdichtete, einprägsame Form – oft nur wenige Wörter. Zuerst kommt die Botschaft, dann der Claim. Wer umgekehrt anfängt, bekommt einen schönen Spruch ohne Substanz, den im Vertrieb niemand mit Inhalt füllen kann.

Frag drei Menschen aus deinem Vertrieb einzeln, was ein Kunde nach dem Termin verstanden haben soll. Bekommst du drei verschiedene Antworten, gibt es keine gemeinsame Botschaft. Zweiter Test: Lies die Aussage jemandem aus einer anderen Branche vor. Muss er nachfragen, was ihr eigentlich macht, ist sie zu abstrakt.

Drei. Mehr kann sich kaum jemand merken, weniger wirkt schnell dünn. Jedes Argument braucht einen Beleg: eine Referenz, eine Kennzahl oder eine konkrete Situation. Alles Weitere gehört in den Anhang oder ins Gespräch, wenn jemand gezielt danach fragt.

Beginne beim Kunden, nicht bei deinem Angebot. Beantworte drei Fragen: Welche Situation erlebt dein Kunde heute? Was kostet sie ihn? Was ist anders, wenn er mit dir arbeitet? Daraus entsteht ein Satz nach dem Muster: „Wir sorgen dafür, dass [Kunde] [Ergebnis] erreicht, ohne [typisches Hindernis].“ Diesen Satz kürzt du so lange, bis ihn jemand aus dem Vertrieb frei und ohne Zettel sagen kann.

Ein Satz, den man in einem Atemzug sagen kann – als Faustregel unter zwanzig Wörtern. Braucht der Satz ein „und“ in der Mitte, stecken meist zwei Botschaften darin, und du musst dich entscheiden. Kürze ist dabei kein Selbstzweck: Ein Satz, den der Kunde nicht nacherzählen kann, wird im Einkaufsgremium nicht weitergegeben.

Frag sie – aber nicht nach Produktwünschen, sondern nach Situationen. Gute Fragen sind: „Was war der Auslöser, sich nach einer Lösung umzusehen?“, „Was wäre passiert, wenn Sie nichts geändert hätten?“ und „Warum haben Sie sich am Ende für uns entschieden?“ Drei bis fünf solcher Gespräche mit Bestandskunden bringen meist mehr als jede interne Workshoprunde. Notiere die Formulierungen der Kunden wörtlich.

Halte die Kernbotschaft gleich und ändere die Belege. Technik, Einkauf und Geschäftsführung wollen dasselbe Ergebnis aus unterschiedlichen Gründen: Die Technik will Sicherheit, der Einkauf Planbarkeit, die Geschäftsführung Wirkung aufs Geschäft. Brauchst du wirklich für jede Zielgruppe eine eigene Hauptaussage, ist das oft ein Zeichen, dass ihr verschiedene Angebote unter einem Namen verkauft.

Der Elevator Pitch ist die gesprochene, etwa dreißig Sekunden lange Fassung deiner Kernbotschaft. Er besteht aus der Kundensituation, dem Unterschied, den du machst, und einem Beleg. Wer keinen Elevator Pitch hat, hat meist keine klare Kernbotschaft. Umgekehrt gilt: Steht die Kernbotschaft, ist der Elevator Pitch in wenigen Minuten geschrieben.

So wenige wie möglich, so viele wie nötig: jemand, der entscheiden darf, jemand aus dem Vertrieb, der die Einwände der Kunden kennt, und – wenn vorhanden – jemand aus dem Marketing, der die Botschaft später in andere Kanäle trägt. Große Runden produzieren Kompromisssätze, denen niemand widerspricht und die niemand weitererzählt.

Ja, genau dafür ist sie da. Eine gute Kernbotschaft ist nicht an die Präsentation gebunden. Sie trägt die Startseite, das Profil der Geschäftsführung, das Angebot und das Gespräch am Messestand. Unterschiedliche Kanäle brauchen unterschiedliche Längen, aber dieselbe Aussage.

Der erste Schritt

Welchen Satz soll dein Kunde weitererzählen?

Im Erstgespräch klären wir in 15 Minuten, ob PITCH KLAR der richtige Einstieg für dich ist.